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Swing a little more on the devil's dance floor...

1.9.06 18:23


Das Problem der Empathie...

Die Fähigkeit der Empathie ist bei den Menschen in verschiedenen Stärken ausgeprägt. Wie stark diese Begabung ausgeprägt ist, hängt von verschiedenen Aspekten ab. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass ein großer Teil angeboren, somit genetisch bedingt ist, der andere Teil jedoch mit wachsender Lebenserfahrung erworben bzw. erlernt wird. Folglich hat jeder Mensch die Möglichkeit seine empathischen Fähigkeiten zu erweitern.

Manche Menschen haben ein unbeschreibliches Naturtalent, die Emotionen und Gefühle des anderen zu spüren und nachzuempfinden. Für jemanden, der sich noch gar nicht mit dem Thema beschäftigt hat, äußert sich dies teilweise mit starken Emotionsschwankungen für die eigene Persönlichkeit und unbewusst aufgenommener schlechter Laune. Das heißt im Klartext: Wenn ein stark empathisch veranlagter Mensch (im folgenden Text Empath genannt) auf einen Menschen trifft, der sehr depressiv oder traurig ist, überträgt sich diese Traurigkeit auf den Empathen. Trifft er danach auf einen glücklichen Menschen, wird der Empath auch unbewusst glücklich. Bewusst wissen die wenigsten Empathen, woher diese Gefühlsschwankungen kommen. Diese starken Gefühlsschwankungen können nur wenige Menschen ab bzw. machen den Menschen auch unbewusst wütend - schließlich will er ja gar nicht spüren, wie sich jeder X-beliebige Mensch auf der Straße fühlt.

Da Empathen auch unbewusst spüren, wie sie einen anderen Menschen verletzen können, kann sich die Wut dahingehend äußern, dass er etwas sagt oder tut, was den anderen verletzt. Dies wird jedoch zu einem Teufelskreis - spürt der Empath doch wieder, dass er den anderen verletzt hat. Damit überträgt sich die Verletzung wiederum auf den Empathen und er lädt sich noch mehr Gefühle und Empfindungen anderer Menschen auf. Irgendwann werden die Empathen dieser ganzen Gefühle und Empfindungen anderer Menschen überdrüssig und suchen die Ruhe und Stille. Sie brauchen Tage, in denen sie keinen anderen Menschen treffen oder nur Menschen um sich haben wollen, die ihnen viel bedeuten. Manche von Ihnen werden sogar zu regelrechten Einsiedlern und kapseln sich von anderen Menschen ab. Da jedoch auch Empathen soziale Kontakte benötigen, werden sie traurig und zweifeln an sich selbst weil sie meinen, sie könnten andere Leute nur verletzen oder wollen die Empfindungen der anderen Leute einfach nicht mehr spüren. Jemand, der nicht diese Veranlagung besitzt, wird dies wahrscheinlich nicht gut nachvollziehen können, doch die Menschen, die ich hier ansprechen möchte, werden jetzt mit dem Kopf genickt haben.
5.9.06 19:22


-Fairytales-

25.9.06 13:00





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